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iPad: Datenmüll
11.08.2011, 03:32
Beitrag: #6
iPad: Datenmüll
Guten Tag meine lieben Forumfreunde ich weiß nicht was ich noch tun soll: Ich probiere viele Apps aus und schmeisse Sie anschliessend bei Nichtgefallen wieder runter. Dazu eine Frage: Nehmen Apps Eingriffe in dem Betriebssystem vor? Wie breiten Sie sich auf der Festplatte aus? ODER ganz einfach: Kann ich davon ausgehen, dass nach Deinstallation einer App, kein Datenschrott oder Systemeinstellungen auf dem Ipad zurückbleiben?

Bis vor 3-4 Jahren musste ich mein Sytsem (XP und älter) alle 6 Monate neu aufsetzen, weil auf Grund von Installationen/Deinstallationen das System früher oder später Schaden nahm, zumindest jedoch stark ausgebremst wurde. Kann das meinem Ipad auch passieren?
Kann mir einer helfen?
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11.08.2011, 04:30
Beitrag: #7
Re: iPad: Datenmüll
Grüetzi sanem!
3-4 jährige Erfahrungen hat hier natürlich noch niemand, aber da das iPad-System sehr geschlossen für genau diesen Anwendungsfall programmiert wurde, gehe ich von einem Ausbleiben etwaiger Vermüllungstendenzen aus.

Schönen Gruß, Lui84
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11.08.2011, 06:28
Beitrag: #8
Re: iPad: Datenmüll
Beim Deinstallieren einer App wird darauf hingewiesen, dass alle Daten und Einstellungen verloren gehen, also alles restlos gelöscht wird. Möglicherweise gibt es eine interne Liste, auf der alle jemals installierten Apps und deren Deninstallation festgehalten werden, das ist aber nur eine unbegründete Mutmaßung.
Zunächst mal muss man wissen, warum Windowsinstallationen unter der Installation bzw. Deinstallation von Software so leiden, dass sie im Laufe der Zeit unbenutzbar werden. Dafür gibt es in der Hauptsache zwei Auslöser. Der erste ist die sogenannte Registrierdatenbank (engl. Registry). Hierin werden alle Einstellungen des Betriebssystems und der installierten Programme gespeichert. Je mehr Programme installiert werden, umso größer wird die Registry und weil diese bei jedem Neustart bzw. der Benutzeranmeldung komplett eingelesen wird, dauert der Start bzw. die Benutzeranmeldung immer länger. Bei der Entfernung von Programmen arbeiten viele Deinstalltionroutinen leider sehr schlampig, es bleiben überflüssige Registry-Einträge zurück. Möglicherweise werden Änderungen von Betriebssystemrelevanten Werten, die für die Software notwendig waren, nicht wieder in den ursprünglichen Zustand versetzt. Solche Änderungen können dann Fehler oder Verzögerungen in Prozessabläufen auslösen, wenn die Software entfernt wurde.
Der zweite Auslöser besteht darin, dass Software bei der Installation Betriebssystemeigene Dateien, z. B. Laufzeitbibliotheken (.dll's), durch eigene Versionen ersetzt. Manchmal sogar rigoros neuere durch ältere. Normalerweise sollten diese Dateien kompatibel sein, wenn - ja wenn - sie sauber programmiert wurden. Neuere Windows-Versionen haben eigene Mechanismen, die die Ersetzung von eigenen Systemdateien verhindern sollen.

iOS fußt in seiner Basis auf Mac-OS X. Es gibt im Mac-OS X, keine Registrierdatenbank oder ähnliche, zentrale Schaltstellen, die durch Softwareinstallationen 'verunreinigt' werden können. Außerdem dürfen unter Mac-OS keine Programme Systemdateien austauschen, ja sie dürfen noch nichtmal in systemeigene Verzeichnisse schreiben. Einstellungsdateien (.plist) und sonstige, für ein Programm notwendige Daten - auch solche, die direkten Einfluss auf das OS haben - werden in ein eigenes Verzeichnis (~/Library/Application Support/Verzeichnis_mit_Programmnamen) geschrieben. Sollten sich also nach der Entfernung eines Programmes noch Dateien in diesem Verzeichnis befinden, nehmen sie höchstens Platz weg, es besteht aber keine Gefahr, dass sie Schaden im OS anrichten. Dies dürfte bei iOS also ebenso laufen.
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11.08.2011, 07:35
Beitrag: #9
Re: iPad: Datenmüll
Sehr ausführlich. Jetzt versteh ich auch endlich warum mein notebook so langsam hochfährt
Aber ich glaube jetzt hab ich das endlich auchmal verstanden wie das funktioniert.
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11.08.2011, 07:43
Beitrag: #10
Re: iPad: Datenmüll
Das nenne ich mal eine ausführliche Erklärung, die ich sogar verstanden habe. Vielen dank hierfür!
Ich glaube, dass ich es bei der nächsten Anschaffung mal mit Apple probieren werde (über das ipad hinausgehend).
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